
Ständiges Nach-unten-Schauen aufs Smartphone oder stundenlanges Arbeiten am Bildschirm hinterlässt Spuren – Nacken- und Schulterschmerzen gehören mittlerweile zu den häufigsten Alltagsbeschwerden.
Je stärker der Kopf nach vorne geneigt wird, desto mehr Gewicht muss die Nackenmuskulatur tragen – bei starker Neigung ein Vielfaches des eigentlichen Kopfgewichts. Die Folge: dauerhafte Überlastung, Verspannungen und oft auch Kopfschmerzen.
Halten die Beschwerden trotz Anpassung der Gewohnheiten an, kann eine physiotherapeutische Untersuchung helfen, die genaue Ursache zu finden und gezielt gegenzusteuern.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder physiotherapeutische Beratung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder direkt an uns.
Ein Kopf wiegt etwa 4 bis 5 Kilogramm. Je weiter er nach vorne geneigt wird, desto größer der Hebel – bei deutlicher Neigung muss die Nackenmuskulatur ein Vielfaches dieses Gewichts halten. Genau diese Dauerlast erzeugt die typischen Verspannungen.
Ja. Verspannungen der oberen Halswirbelsäule und der Nackenmuskulatur sind eine häufige Ursache von Spannungskopfschmerz, der typischerweise vom Hinterkopf nach vorne zieht. Wird die Nackenspannung behandelt, bessert sich oft auch der Kopfschmerz.
Am wirksamsten ist der regelmäßige Wechsel: alle 30 bis 45 Minuten kurz aufstehen, Schultern kreisen, den Blick in die Ferne richten und das Kinn sanft zurückziehen (Doppelkinn-Bewegung). Ergänzend lohnt gezieltes Kräftigen der oberen Rückenmuskulatur.
Wenn die Beschwerden trotz veränderter Gewohnheiten bleiben, in Arm oder Hand ausstrahlen oder Taubheitsgefühle auftreten. Je nach Befund kombinieren wir Manuelle Therapie zur Mobilisation mit Krankengymnastik für Haltung und Kraft.
Wir beraten Sie gerne persönlich.
Termin anfragen